Dieser wichtige Schritt wird dem Werk erhebliche Einsparungen beim Stromverbrauch bringen und seine Betriebskosten senken. „Wir haben das Werk übernommen und die Registrierung für die vollständige Nutzung der elektrischen Energie beantragt. Derzeit beobachten und analysieren wir die Daten“, erklärt Lukáš Andrášik, Techniker bei HKS Forge. Seiner Meinung nach ist es sehr wahrscheinlich, dass an den Wochenenden ein Energieüberschuss entsteht, insbesondere in den warmen Monaten. „Diese würden wir gerne wieder in das Verteilungsnetz einspeisen. Auf diese Weise würden wir die Rentabilität des Projekts wesentlich früher erreichen“, fügt er hinzu.
Kostspielige Investition
Auf dem Dach der Schmiede sind mehr als 3.700 Photovoltaikmodule installiert, die einen Großteil der Fläche bedecken. Die Investition in diese ökologische Lösung war beträchtlich – die Module selbst, ihre Installation und die technische Lösung kosteten fast eine Million Euro. Weitere fast 50.000 Euro flossen in einen neuen Transformator, und der gleiche Betrag wurde in die Umrüstung eines Teils der Transformatorstation investiert.
Näher an der Selbstversorgung
Trotz der hohen Anfangskosten erweist sich die Investition als vorteilhaft. Nach den Daten dieses Jahres liefert die Photovoltaikanlage im März jeden Monat Solarenergie im Wert von 25.000 Euro an das Werk. Es wird erwartet, dass sich die Schmiede mit dieser Investition innerhalb von zehn Jahren amortisiert. Die Photovoltaikanlage wurde im März 2025 nach einer sechsmonatigen Testphase, die im September 2024 begann, vollständig in Betrieb genommen. Dieser Schritt bringt HKS Forge der Energieautarkie und einer ökologisch nachhaltigen Produktion einen Schritt näher.
DARINA KVETANOVÁ