Einer davon ist der Automobilhersteller Toyota, für den das Werk seit fast zehn Jahren Schmiedeteile fertigt. Die Modernisierung der Schmiede eröffnet zudem Raum für neue Partnerschaften.
Heute produziert HKS Forge fünf Arten von Schmiedeteilen für Toyota, die hauptsächlich als Zahnräder in Getrieben eingesetzt werden. Toyota ist ein anspruchsvoller Kunde, der HKS Forge auch nach zehn Jahren Zusammenarbeit stets motiviert, die Qualität weiter zu steigern. „Toyota zertifiziert uns jedes Jahr erneut. Das ist ein anspruchsvoller Prozess, zugleich aber eine Bestätigung, dass unsere Schmiedeteile die strengen japanischen Standards erfüllen“, sagt HKS-Forge-Techniker Lukáš Andrášik.
Ein neuer Roboter in der Produktion
Um mit den steigenden Anforderungen an Präzision und Geschwindigkeit Schritt zu halten, hat das Werk kürzlich in einen neuen kollaborativen Roboter und CNC-Anlagen investiert. Der Roboter arbeitet eng mit Menschen zusammen, ist sicher, flexibel und einfach zu bedienen. Dank dieser Technologie kann die Schmiede die Produktion für Toyota effizienter gestalten, die
Zuverlässigkeit des gesamten Produktionsprozesses erhöhen und gleichzeitig die Kosten deutlich senken. „Wesentlich ist, dass wir mit dieser Technologie auch effizient an Aufträgen neuer Kunden aus der Automobilindustrie arbeiten können. Die Gesamtinvestition in diese Anlage betrug 125.000 Euro, die Amortisation wird auf knapp vier Jahre geschätzt“, erläutert Andrášik.
Umfassende Überholungen weiterer Pressen
Parallel zur Einführung der Robotik laufen in der Produktionshalle umfangreiche Reparaturen der Maschinen. Die Pressen, die für die Fertigung entscheidend sind, werden schrittweise generalüberholt. Derzeit hat die mittlere mechanische Generalüberholung der Presse LZK 2500/2 begonnen. Die Arbeiten führt die Firma Fosttec durch; die Presse soll spätestens Ende März nach der Überholung wieder einsatzbereit sein. Im kommenden Jahr stehen Überholungen von zwei weiteren Pressen an – bei einer handelt es sich um eine Generalüberholung, bei der anderen um eine mittlere mechanische Überholung.
„Wenn wir wachsen und unsere Spitzenposition im Schmiedehandwerk halten wollen, müssen wir modernisieren. Es ist eine Investition nicht nur in Leistung, sondern auch in Zuverlässigkeit“, begründet Lukáš Andrášik.
Diese Investitionsreihe bestätigt das langfristige Engagement von HKS Forge: technologisch für neue Projekte gerüstet zu sein, die Zusammenarbeit mit bestehenden Kunden zu stärken und dank moderner Produktionslösungen auch neuen Kunden Türen zu öffnen.
Von Darina Kvetanová